Der Garten

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Der Garten wurde seit Jahrzehnten von meiner Oma gepflegt und das heißt für sie, dass das Gras und die Hecke regelmäßig geschnitten werden, dass das Beet gefüllt ist mit hoch-gezüchteten Zierpflanzen bei denen jedes welke Blättchen abgezupft wird, dass alles “Unkraut” und “Ungeziefer” vernichtet wird und dass dafür und als Dünger gerne Chemie verwendet wird.

Mein Ziel ist es im Garten mehr Biodiversität und ein natürliches Ökosystem einzuführen. Dazu setze ich auf heimische Arten statt Neobiota, wilde Arten statt Zuchtpflanzen, vermehrt Trachtpflanzen und Pollinatoren und die Förderung von (lokal) bedrohten Arten.

Ich beginne nach und nach alle Arten die ich im Garten finde aufzulisten und mich über diese zu bilden. Dann werde ich schauen welche Arten ich fördern will, welche ich vielleicht verdrängen will und welche ich neu dazu holen will.

Wenn ich Art schreibe, meine ich übrigens Gattung, Familie, Spezies oder sonst was – je nachdem wie genau ich die Lebewesen in dem Garten bestimmen kann.


Inhalt:



Existierende Flora

Bisher identifiziert: 60

Bäume und Büsche:

Wlidpflanzen:

Zierpflanzen:

Rankpflanzen:

Teichpflanzen:

Kräuter und Nutzpflanzen:

Frühlingsblumen:



Existierende Fauna

bisher identifiziert: 52

in der Luft:

im Wasser:

am Boden:

im Boden:



Einige Arten im Detail

Hänge-Birken

(Betula pendula)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa, Nordamerika, Asien

Blütezeit:

April – Mai

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Aufrechte Studentenblumen

(Tagetes erecta)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Aufrechte Studentenblumen kommen in Mexiko, in Guatemala und in Peru in der Region Ucayali vor. In Mitteleuropa ist sie Neophyt und Zierpflanze. In unserem Garten wurden die Studenten von meiner Oma gesetzt, kommen vor allem in Töpfen vor und sind häufig.

Positives und Negatives:

Tagetes locken Schnecken an und können in Nutzgärten dazu verwendet werden Schnecken von anderen Pflanzen fern zu halten. Große Mengen als Zierpflanze führen eher zur Vermehrung von lästigen Schnecken wie der Spanischen Wegschnecke.

Maßnahmen:


Gemeiner Efeu

(Hedera helix)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa

Ausserhalb von Europa ist der Gemeine Efeu teilweise invasiver Neophyt und wird bekämpft.

Gemeiner Efeu ist häufig und nicht bedroht.

In unserem Garten gibt es nicht viel Efeu.

Blütezeit:

September – Oktober

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Echter Lavendel

aka Schmalblättriger Lavendel (Lavandula angustifolia, Lavandula officinalis, Lavandula vera)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Ursprünglich von der Mittelmeerküste kommt er in Österreich kaum verwildert, sondern nur angebaut vor.

Lavendel mag trockene felsige Hänge mit wenig Nährstoffen.

Natürliche Feinde sind Gallmücken (Resseliella lavandulae), Blattkäfer der Unterfamilie Galerucinae (Arima marginata), Raupen von Wickler-Motten (Eulia polita) und Blattläuse (Eucaria elegans, Aphis spp …) sowie die Winden-Glasflügelzikade (Hyalesthes obsoletus).

In unserem Garten gibt es nur gepflanzten Lavendel, darunter ist ein Busch relativ groß und es ist bestimmt möglich diesen mit Stecklingen zu vermehren.

Blütezeit:

in unserem Garten hat der Lavendel 2019 von 14. Juni – 11 Juli geblüht und wurde zu jedem sonnigen Moment von mehreren Bienen und anderen Tieren besucht.

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Westliche Honigbiene

(Apis mellifera)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

weltweit bis auf Polarregion

Laut Wikipedia gibt es keine wissenschaftliche Bestätigung für das angeblich weltweite Bienensterben, allerdings wird angegeben, dass die Populationen der westlichen Honigbiene seit 1970 fallen und seit 2007 stark fallen. Auch ist unumstritten, dass einige Bienenarten vom Aussterben bedroht sind.

Für Wien habe ich keine konkreten Angaben gefunden, ob die westliche Honigbiene gefährdet oder geschützt ist, aber sie wird definitiv gefördert.

In unserem Garten gibt es im Sommer viele Honigbienen auf Nektarsuche. In der Hauswand habe ich kürzlich ein Loch entdeckt in das sich eine Biene zurück gezogen hat. Ein Bienenstaat ist bei uns aber nicht Hause und so weit ich weiß auch in der Umgebung nirgends.

Nahrung:

Bienen ernähren sich von Nektar und Pollen einer Vielzahl an Nektarpflanzen. Besonders starke Nektarproduzenten werden als Bienentrachtpflanzen bezeichnet. Dazu gehören u.a.:

besonders ertragreiche Trachtpflanzen:

weitere Trachtpflanzen:

Flugzeit:

Westliche Honigbienen sind immer dann auf Nahrungssuche wenn geeignete Pflanzen blühen und die Temperatur passt. Ideal sind 22 bis 25 °C. Bei unter 10 bzw über 38 °C fällt die Biene in Kältestarre bzw Winterruhe.

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Hauhechel-Bläuling

(Polyommatus icarus)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Den Hauhechel-Bläuling gibt es in Europa, Nordafrika und Asien

Nahezu alle Bläulinge Mitteleuropas gelten als gefährdet. Der Hauhechel-Bläuling ist dabei der häufigste. In Wien gilt der Hauhechel-Bläuling als geschützt und der Fetthennen-Bläuling als prioritär geschützt¹. Die meisten Bläuling Arten sind von teilweise ebenfalls bedrohten Ameisenarten abhängig. Man kann auf einer Hand abzählen wie oft der Hauhechel-Bläuling 2019 in unserem Garten gesichtet wurde.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Ende April – September

Maßnahmen:


Kleiner und Großer Kohlweißling

(Pieris rapae, Pieris brassicae)

Natürlicher Lebensraum und Gefährdung:

Weißlinge sind fast weltweit bis auf die Antarktis verbreitet. Die meisten Arten sind im tropischen Afrika und Asien beheimatet. In Wien sind alle Tagfalter geschützt¹.

Kohlweißlinge sind in Europa häufig und gelten sogar als Schädlinge. Als Pollinatoren sind sie nicht bedeutsam.

Ein natürlicher Feind der auch zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird ist die Kohlweißlings-Schlupfwespe (Cotesia glomerata).

(Kohl-)Weißlinge sind in unserem Garten knapp vor dem Schwarzen Trauerfalter die häufigste Schmetterlingsart. In der unmittelbaren und weiteren Umgebung ist der Abstand größer und Kohlweißlinge machen bestimmt über 50% der Tagfalter aus.

Nahrung:

Die Raupen ernähren sich vor allem von Gemüse.

Flugzeit:

März- Ende Oktober

Maßnahmen:


Distelfalter

(Vanessa cardui, Cynthia cardui)

Natürlicher Lebensraum und Gefährdung:

Europa, Nordafrika, Asien, Nordamerika und Australien.

In Wien ist der Distelfalter, so wie alle Tagfalter geschützt¹, bei uns im Garten sehr häufig.

Nahrung:

Imagines:

Raupen (bevorzugt):

Raupen (auch):

Flugzeit:

Mai bis Juli

Maßnahmen:


Schwarzer Trauerfalter

(Neptis rivularis)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Mitleuropa

In Wien ist er prioritär geschützt¹ und bei uns im Garten sehr häufig.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – Juli

Maßnahmen:


Schachbrett

(Melanargia galathea)

Natürlicher Lebensraum und Gefährdung:

Süd-, Mittel- und Nord-Europa und Nord-Asien

In Mitteleuropa ist das Schachbrett häufig, in anderen Gebieten rückläufig. In Wien ist es, so wie alle Tagfalter geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni bis August

Maßnahmen:


Segelfalter

(Iphiclides podalirius)

Natürlicher Lebensraum und Gefährdung:

Europa und Asien

Segelfalter sind in den letzten Jahren aus vielen Gebieten verschwunden und gelten als empflindliche Bioindikatoren.

In Österreich gilt er als stark gefährdet, nur in Niederösterreich nicht, dafür in Vorarlberg als ausgestorben.

In Wien ist der Segelfalter prioritär geschützt¹. Bei uns im Garten wurde ein Segelfalter beobachtet der einen halben Tag am Lavendel verbracht hat. Danach ist hin und wieder einer (vielleicht der selbe) über den Garten geflogen.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Mai – Juli

Maßnahmen:


Admiral

(Vanessa atalanta, Pyrameis atalanta)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Admirale sind Wanderfalter die fast überall auf der Welt vorkommen. In Wien sind sie geschützt¹.

In unserem Garten habe ich in 2019 erst einen Admiral beim durchfliegen gesehen. Daher gibt es auch noch kein eigenes Foto.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – Oktober

Maßnahmen:


Zitronenfalter

(Gonepteryx rhamni)

CC-by-SA 4.0: Arieswings

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Eurasien und Nordwesten Afrikas

Laut Wikipedia kein Kandidat für die rote Liste auch wenn er “angeblich” seltener geworden sei.

Bei uns im Garten und in der gesamten Gegend ist er deutlich seltener geworden. Vor einigen Jahren (ich kann nicht genau sagen wie vielen) war er noch neben oder statt anderen Weißlingen der häufigste Schmetterling, 2019 habe ich erst einen gesehen.

In Wien ist er wie jeder Tagfalter geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

März – Spätherbst

Maßnahmen:


Waldbrettspiel

(Pararge aegeria)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Mitteleuropa und Nordafrika

In Wien ist es, wie jeder Tagfalter geschützt¹, bei uns im Garten ist es nicht selten.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

April – September

Maßnahmen:


Tagpfauenauge

(Aglais io, Inachis io, Nymphalis io)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Aurasien

In Wien ist das Tagpfauenauge wie jeder Tagfalter geschützt¹.

In unserem Garten wurde das Tagpfauenauge bisher nur auf dem Durchflug beobachtet

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – Oktober

Maßnahmen:


Kleines Wiesenvögelchen

(Coenonympha pamphilus)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

fast ganz Europa, Asien, Nordafrika

In Wien ist es wie jeder Tagfalter geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Februar – November

Maßnahmen:


Sechsfleck-Widderchen

(Zygaena filipendulae)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa

In Wien sind fast alle Widderchen geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juli – August

Maßnahmen:


Russischer Bär

(Callimorpha quadripunctaria)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Süd- und Mitteleuropa

In Wien ist der Russische Bär streng geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juli – September

Maßnahmen:


Spanische Wegschnecke

(Arion vulgaris, Arion lusitanicus)

Natürlicher Lebensraum und Gefährdung:

Ursprünglich Mitteleuropa, mittlerweile über ganz Europa verbreitet gilt die spanische Wegschnecke als nicht gefährdet und nicht geschützt. Im Gegenteil ist sie sogar ein Schädling.

Natürliche Feinde sind Igel, Vögel, Reptilien, Laufkäfer, Glühwürmchen und Tausendfüßler.

In unserem Garten ist die Spanische Wegschnecke häufig.

Nahrung:

Die Spanische Wegschnecke frisst gerne weiche Kulturpflanzen und Gemüse, hingegen ungern wilde Pflanzen.

Maßnahmen:


Weinbergschnecke

(Helix pomatia)

Natürlicher Lebensraum und Gefährdung:

Mitteleuropa

Weinbergschnecken sind international streng geschütz.

In unserem Garten sind Weinbergschnecken recht häufig.

Nahrung:

Die Weinbergschnecke ernährt sich von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewüchsen und braucht viel Kalk um eine starkes Gehäuse auszubilden.

Maßnahmen:



(Noch) nicht vorhandene Flora

Im Garten mehr Einzug sollen heimische Wildpflanzen bekommen, besonders solche die gefährdet sind oder wichtig für gefährdete Tierarten – allem voran Pollinatoren – sind. Invasive Neobiota sollen vermieden werden, auch wenn sie positive Effekte hätten.



(Noch) nicht vorhandene Fauna

Gefährdete heimische Arten, besonders Pollinatoren sollen im Garten einen besseren Lebensraum vorfinden. Schädlingen gilt es hingegen vorzubeugen.

Schmetterlinge:



Einige Arten im Detail


Rainfarn-Phazelie

(Phacelia tanacetifolia)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Ursprünglich aus Amerika, kommt die Rainfarn-Phazelie in Europa als nicht invasiver Neophyt vor. Nicht invasiv deshalb weil sie sich als nicht winterharte Pflanze nicht durchsetzen kann

Blütezeit:

Juni – Oktober

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Echtes Mädesüß

(Filipendula ulmaria)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Frank Vincentz

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Mittel- und Nord-Europa, Mittel- und Nord-Asien

Mädesüß wächst auf sicker- oder grundnassen oder feuchten, nährstoffreichen, schwach bis mäßig sauren, sandigen oder reinen Lehm- und Tonböden bzw. Sumpfhumusböden, ferner auf Torf. Es ist eine Licht- bis Halbschattenpflanze.

Blütezeit:

Juni – Juli

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Wald-Geißbart

(Aruncus dioicus)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Anneli Salo

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

gemäßigte Region der Nordhalbkugel

Blütezeit:

Juni – Juli

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Gewöhnliche Nachtviole

(Hesperis matronalis)

CC-by 2.0: Jason Pratt aka FishSpeaker

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa, Zentral- und Westasien

Ursprünglich nur in Gebirgsregion vorkommend ist die Gewöhnliche Nachtviole seit Jahrhunderten in ganz Mitteleuropa verwildert.

Blütezeit:

April – Juni

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Schmetterlingsflieder

(Buddleja davidii)

GFDL, CC-by-SA 4.0: Mehlauge

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Der Schmetterlingsflieder kommt aus China und Tibet und gilt in Mitteleuropa als invasiver Neophyt.

Blütezeit:

Juli – August

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Gewöhnlicher Wasserdost

(Eupatorium cannabinum)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Ganz Europa, Westasien und Nordafrika

Wasserdost mag feuchte, sonnige und nährstoffreiche Standorte. In unserem Garten hat er genau so einen Standort neben dem Teich.

Blütezeit:

Juli – September

Positives und Negatives:

Maßnahmen:


Fetthennen-Bläuling

(Scolitantides orion)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Olaf Leillinger

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Der Fetthennen Bläuling ist lückenhaft in Europa und Asien verbreitet. In Österreich ist er regional schon ausgestorben und gilt als empfindlicher Bioindikator. In Wien ist er prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Mitte April – Ende August

Maßnahmen:


Großer Feuerfalter

(Lycaena dispar)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Rosenzweig

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Zerstreut in Europa

Der große Feuerfalter ist stark gefährdet und in Wien prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – Juli

Maßnahmen:


Großer Fuchs

(Nymphalis polychloros)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Algirdas

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Nordafrika, Europa und Asien

In Südeuropa häufiger als in Mitteleuropa ist der Große Fuchs in Wien prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – August

Maßnahmen:


Osterluzeifalter

(Zerynthia polyxena)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Jean-Laurent Hentz

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Süd- bis Mitteleuropa und südliche Uralregion

In Österreich kommt der Osterluzeifalter nur in einigen Regionen vor, in Wien ist er prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

März – Mai

Maßnahmen:


Kleiner Schillerfalter

(Apatura ilia)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Heiko Blaeser

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa

In Wien ist er prioritär geschützt¹ .

Nahrung:

Weibchen:

Männchen:

Raupen:

Flugzeit:

Mai – August

Maßnahmen:


Blauäugiger Waldportier

(Minois dryas)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Siga

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Eurasien

In Wien ist er prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – September

Maßnahmen:


Weißer Waldportier

(Brintesia circe)

CC-by-SA 4.0: Didier Descouens

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Eurasien

In Wien ist er prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – Mitte September

Maßnahmen:


Wiener Nachtpfauenauge

(Saturnia pyri)

GFDL, CC-by-SA 3.0: Entomolo

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Südeuropa und Nordafrika

Erstmals wurde es in Wien beschrieben. In Ostösterreich kommt es vor, ist aber rückläufig. In Wien ist es prioritär geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

?

Maßnahmen:


Abendpfauenauge

(Smerinthus ocellata)

CC-by-SA 4.0: Didier Descouens

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa und Nordafrika

In Wien ist das Abendpfauenauge streng geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Mitte Mai – Juli

Maßnahmen:


Schwarzer Bär

(Arctia villica)

CC-by-SA 3.0: Kurt Kulac

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Nord-Afrika, West- und Süd-Europa, Russland & Vorderasien In Österreich kommt er in wärmebegünstigten Regionen vor, in Deutschland ist er vom aussterben bedroht.

In Wien ist der Schwarze Bär streng geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – Juli

Maßnahmen:


Skabiosenschwärmer

(Hemaris tityus)

CC-by-SA 3.0: 120

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa

In Wien ist der Skabiosenschwärmer streng geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Mitte Mai – Mitte Juni

Maßnahmen:


Kaisermantel

(Argynnis paphia)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Europa, Nord-Afrika, Asien

Er ist weit verbreitet und häufig und daher nicht gefährdet. In Wien ist er wie jeder Tagfalter geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – August

Maßnahmen:


Taubenschwänzchen

(Macroglossum stellatarum)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

Nordafrika, Europa, Asien

Das Taubenschwänzchen ist weit verbreitet und häufig und gilt daher nicht als gefährdet. In Wien ist es nicht geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Juni – September

Maßnahmen:


Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter

(Thymelicus sylvestris)

Natürlicher Lebensraum und Bedrohung:

fast ganz Europa + Nordafrika

In Wien ist es wie jeder Tagfalter geschützt¹.

Nahrung:

Imagines:

Raupen:

Flugzeit:

Ende Juni – August

Maßnahmen:



Prinzipien

Wir arbeiten in dem Garten nach folgenden Prinzipien.

Schädling ≠ Schädling

Nicht alles was landläufig als Schädling bezeichnet wird muss bekämpft werden. Manches 'Unkraut' oder 'Ungeziefer' ist sogar nützlich.

Wir teilen Arten je nach Benefit in folgende 4 Gruppen ein:

Lästlinge sollten nicht generell bekämpft, sondern nur von dort wo sie stören fern gehalten werden.

Vorgehen gegen Lästlinge und Schädlinge:


Bedrohte Arten schützen

Geschützt werden sollen Arten die gefährdet sind und hier her gehören. Neobiota, also Arten die hier eingebürgert wurden werden nicht geschützt, selbst wenn sie wo anders bedroht sind. Ausnahmen sind dabei Arten die schon vor langem her gekommen sind oder die aufgrund der Klima Krise hierher flüchten. Invasive Neobiota sollen sogar bekämpft werden (werden als Schädlinge eingestuft).

Je nach Bedrohungsgrad können sie unterschieden werden in



Maßnahmen

Hier werden alle geplanten und erfolgten Maßnahmen die aus den Recherchen über die oben gelisteten Arten hervorgehen aufgelistet: